Wie funktioniert eine Europa-Überweisung?

Seit dem 1. Juli 2003, nach EU-Verordnung 2560/2001, haben Kunden eines Bankinstituts die Möglichkeit, Auslandsaufträge innerhalb des EU- Raumes zu den gleichen Konditionen wie herkömmliche Inlands-Überweisungen zu tätigen.
Das Europa-Überweisungsformular hat folgende Daten/Kriterien zu beinhalten bzw. zu erfüllen:

  • Zulässige Währung: grundsätzlich Euro
    (viele Bankinstitute bieten mittlerweile Überweisungen in fremder Währung an)
  • Empfängerdaten werden mit IBAN und BIC angegeben
  • Überweisungsbeträge dürfen 50.000 Euro nicht übersteigen
    (Beträge in Fremdwährung dürfen 12.500 Euro nicht übersteigen)
  • Empfänger und Auftraggeber teilen sich die Spesen

Die Laufzeit einer Europa-Überweisung darf 5 Tage nicht überschreiten.
Ist das Europa-Überweisungsformular vollständig ausgefüllt, können die Daten von Ihnen anschließend noch einmal überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Durch Eingabe der TAN bzw. iTAN wird der Überweisungsauftrag an die Bank übermittelt. Auf der darauffolgenden Bestätigungsseite werden noch einmal alle Daten angezeigt, darunter auch die von Ihnen verwendete TAN bzw. iTAN, die Sie aus Gründen der Übersicht von Ihrer TAN-Liste streichen sollten.

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